Fütterung im Training


Heute erzähl ich euch mal, wie das bei uns mit der Fütterung läuft. Wenn es nach mir gänge würde ich die ganze Zeit fressen. Die Herrschaften sehen das natürlich wieder anders. *Augen verdreh* Eine gute nährstoffreiche - leckere - Ernährung ist genauso wichtig wie der Zeitpunkt der Fütterung. (für mehr Infos hier) Die folgenden Angaben beziehen sich auf Frischfleischfütterung! 


Bevor wir loslegen ein bisschen Theorie:

Schnelligkeit, Kraft und Ausdauer sind die wesentlichen Leistungsmerkmale des Zughundes. Zur optimalen Entfaltung dieser Leistungen sollten dem Trainer, Kenntnisse über die Physiologie der Hunde bekannt sein, um körperliche Schäden verhindern zu können. Die Leistungsphysiologie oder Sportphysiologie befasst sich speziell mit den Lebensfunktionen unter den Bedingungen der intensiven körperlichen Leistung, also unter den Bedingungen des sportlichen Einsatzes beim Wettkampf und Training. Die sportliche Belastung durch Lauf- und Zugarbeit bewirkt im Organismus kurz- oder längerfristige Änderungen der verschiedenen Körperfunktionen. 

Saure Gurken und Frost




Frauchen hatte ja schon immer komische Essangewohnheiten, aber im Moment ist es besonders schlimm! Ich glaube das liegt an der Kälte. Bei uns hat es nämlich gefrostet. *stolz*

Beim Einkaufen hat sie sich gestern 4 riesige saure Gurken geholt. *bärks* Dazu gab's dann Apfelmus und Granini Multivitamin . . . *verständnislos*




Muttiheft




Die Herrschaften waren gerade ausgeflogen und ich hatte es mir auf unserer meiner neuen Couch bequem gemacht, da kommen die auch schon wieder! *motz*

Mit Schwung wirft mir das Frauchen ein rosa Heft und eine Karte vor die Schnauze. Habe mal flüchtig einen Blick drauf geworfen - musste aber feststellen das man es nicht essen kann.




Wenns komisch riecht


Haha meine Freunde! Frauchen muss ihr komisches Unifärsidätszeugs machen und da darf ich auch mal an den Computer. *wedel* Bei uns geht momentan nämlich total die Post ab. Herrchen & Frauchen waren in einem IKEA. *am Kopf kratz* Na auf jeden Fall haben sie dort Möbel gekauft. Da hieß es dann alte Möbels raus und neue rein und immer sind sie rauf und runter und rauf und runter die Treppen. Am Ende natürlich etwas langsamer. *kicher* Da die Herrschaften ja solchen Stress gemacht haben, dachte ich, ein bisschen Ruhe rein bringen und ein Nickerchen halten kann nicht schaden.


Ich habe Angst


Seit langem erscheint hier mal wieder ein Beitrag. Durch längere Krankheit und Studium ist zum Bedauern meinerseits kaum noch Zeit, aber ich habe ein wichtiges Anliegen was ich mir gerne von der Seele schreiben möchte, denn - ich habe Angst - Angst mit meinen Hunden spazieren zu gehen. Als wir uns den ersten Hund ins Haus holten träumte ich von entspannten Waldwanderungen schönen Ausflügen aufs Feld und in die Berge. Durch unser Jagdschwein ja nun etwas schwierig, aber dieses Thema will ich jetzt überhaupt nicht vertiefen. Es geht mir um etwas anderes - nämlich meine Mitmenschen und Mithundehalter.

Ernährung für Hunde im Training





Im Zughundesport wird eine sehr hohe körperlich sowie geistige Leistung abverlangt, deshalb ist es wichtig je nach Intensität des Trainings das Futter anzugleichen. Der Grundbedarf unserer Hunde liegt bei 3% ihres Körpergewichtes. Da Ilari und Glenn sowieso gute Verwerter sind brauchen sie das auch. Sie halten Beide ihr Optimalgewicht von 22 kg (Ilari) und 19 kg (Glenn). 

Schön wäre es wenn man pauschal sagen könnte 1 Stunde Arbeit sind 10% mehr Futter. So einfach ist es leider nicht. *seuftz* Also musste wieder viel recherchiert werden. Grundsätzlich sollte immer vom Gesamtgewicht ausgegangen werden. Welche Faktoren spielen dabei denn nun eigentlich eine Rolle?





1. Trainingsintensität

Bei diesem ersten Punkt muss sich jeder Sportler mit Hund selbst kontrollieren. Trainiert ihr 1mal die Woche steigt der Bedarf nicht so hoch an wie wenn ihr 3 oder sogar 4mal in der Woche trainiert. Jeder Hund verwertet anders und MUSS vom Gewicht und der Statur überwacht werden. Merkt man das der Hund zu viel oder zu wenig wiegt - haut noch eine Portion drauf oder nehmt eine runter, denn Über- oder Untergewicht sind Gesundheitsrisiken! Fingerspitzengefühl ist gefragt.

2. Temperatur

Natürlich spielen auch Temperaturschwankungen eine Rolle. Bei -10 oder -15 Grad muss der Organismus viel mehr leisten, aber genauso bei sehr hohen Temperaturen. Ist es also besonders kalt oder warm kann mehr im Napf nicht schaden. 

3. Futterqualität

Ich möchte die Nass- und Trockenfutterfraktion nicht verurteilen, aber für Sporthunde ist das absolut nicht geeignet. "Warum?!" - hör ich sie jetzt schreien. Es gibt doch extra ACTIVE Futter. Ja das stimmt und das mag alles schön und gut sein für AKTIVE Hunde, aber nicht für Sportler. Ein aktiver Mensch trinkt doch auch keine Eiweißshakes wie es die Leistungssportler tun. Worauf ich hinaus will ,ist die Tatsache, dass in Nass- und Trockenfutter die Aminosäureketten in den Eiweißstrukturen, welche wichtig für den Muskelaufbau sind,  durch die chemischen Prozesse zerstört werden. Was würde passieren, wenn nicht genügend Eiweiß vorhanden ist? Es kann dadurch zu Nieren- und/oder Leberschäden kommen, da diese zerkochte Eiweiße vom Stoffwechsel nicht erkannt werden. Wer verantwortungsbewusst füttern möchte sollte sich demnach gut informieren! Unser Leitfaden ist dabei die Broschüre von Swanie Simon.

4. Alter

Ja auch unsere Vierbeiner werden älter. Prinzipiell bedeutet das nichts anderes als das sie sich mehr anstrengen müssen wie Junghunde um die selbe Leistung zu erbringen. Ältere Hunde brauchen also auch ein wenig mehr, wenn sie noch in der Arbeit stehen. Grundsätzlich sollte bei älteren Tieren besonders auf das Gewicht und Wohlbefinden geachtet werden und den Hund gegebenenfalls aus dem Training nehmen.



Was ist noch gut zu wissen?


FETT, FETT und nochmals FETT. Wo wir Zweibeiner panisch weglaufen, können Sporthunde ordentlich zuschlagen. Fett ist die Hauptenergiequelle und Lieferant für Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, wenn es um Belastung geht. Wir füttern zusätzlich Lamm- oder Rinderfett je nach Bedarf. Um den Fettsäurehaushalt zu regulieren gibt es regelmäßig Öle ins Futter. Hoch im Kurs stehen bei uns Schwarzkümmel- und Leinsamöl (ist auch gut fürs Fell). Diese Fettsäure sind deshalb wichtig, weil sie die Fließeigenschaften des Blutes verbessern und die Gefäße erweitern. Außerdem bleiben die Blutfettwerte dadurch konstant.

Ein kleines Wundermittelchen, was ich durch den Pferdesport entdeckt habe ist "Grünes Lippmuschelpulver". Häufig wird es bei Arthrose eingesetzt, denn es enthält einen hohen Anteil Glukosaminglykanen. Diese Aminozucker werden zur Knorpelbildung und Knorpelschmierung benötigt. Bei hoher körperlicher Belastung, Schnellwüchsigkeit oder im Alter kann schon eine geringe Menge wahre Wunder wirken. 

Barfuss trainieren mit Hund





Wenn man sich mit dem Laufsport auseinander setzt kommt man nicht daran vorbei sich nach passendem Schuhwerk umzusehen. Lange Zeit hatte ich "stinknormale" Turnschuhe an. Das hatte zur Folge, dass ich Schmerzen im Knie und Rücken hatte. Also kamen da Physiotherapie und Arzt und Chiropraktiker und und und... Es wurde über Lauftechniken philosophiert, probiert und wieder verworfen. Nichts wollte so wirklich helfen. In der Zwischenzeit habe ich mich im Internet ein bisschen schlauer gemacht. Hängen geblieben bin ich bei Barfußschuhen. 

Vom warten und trainieren





Wenn das Herrchen arbeiten ist wird Frauchen irgendwie immer anstrengend. Dann müssen wir so komische Sachen wiederholen. Sowas wie auf einer Stelle liegen bleiben. Total langweilig sag ich euch. Sogar wenn Vögel oder Hunde kommen dürfen wir da nicht weg.



Auf der Suche nach Schlaf



Bei uns ist das Wetter schon wieder sehr regnerisch. Gestern bin ich noch mit meinem Kumpel Kopa bei einem total mega wichtigen Fototermin gewesen mit viel Sonne und jetzt? Regen ohne Ende. Bei der Gelegenheit holen wir den verpassten Schlaf von gestern einfach nach.


Als ich apportieren sollte...





Ein Setter ist nicht zum apportieren da. Das sag ich dem Frauchen ja auch immer wieder, aber die blöde Kuh begreift es einfach nicht. Sie versucht es mit allen Mitteln. Zu diesem Zwecke hat das Zweibeiner sich von meinem Bruder Glenn das Spiely geklaut.


Rückruf - aber sicher!





Für einen waschechten Jagdhund gehört es sich selbstverständlich auch einen richtig guten Rückruf zu haben. Dafür hat sich Frauchen selbstverständlich etwas ganz tolles ausgedacht. Die Olle muss ja ihre Stimme schonen, deshalb ist vor 1 Jahr eine Büffelhornpfeife bei uns eingezogen. Auf der einen Seite hat die einen Trillerpfiff und auf der anderen einen klaren Pfiff. Für meinen Bruder Glenn gab es natürlich auch eine Pfeife, aber nur mit klarem Pfiff.

SniffleDog für Anfänger Teil 1




Ich hab euch ja in meinem ersten Post schon erklärt wie dieses Ding mit der Kamille funktioniert. Aber nur vor so einem weißen Döschen hinlegen ist ja Kindergarten meint Frauchen. Da kramte die doch tatsächlich noch mehr von den weißen Dosen raus. Die sahen alle gleich aus! Frechheit! Glücklicherweise habe ich mir den Leckerchenautomaten am Kamillegeruch gemerkt. 

Reifenprofil? Check!



Beim Hundemobil die Reifen sind bei uns die Pfoten. Regelmäßige Pfotenpflege und -kontrolle sind wichtig, sagt Frauchen jedenfalls. Gerade wenn die Sonne scheint kann es auf Asphalt ganz schön heiß werden für unsere Pfötchen. *von einem aufs andere Bein hops* Im schlimmsten Fall kann man sich sogar verbrennen. *jaul*

Chiropraktikerin im Anflug




Mir ist was passiert kann ich euch sagen. Ich durfte eine Chiropraktikerin kennen lernen. Mir war das ja schon komisch als die Tante rein kam und sich mit Streicheleinheiten bei mir eingeschleimt hat. Dabei hat sie mit Frauchen so komische Sachen geredet über mein Training. Als die damit fertig waren hat Frau Chiropraktikerin angefangen an mit rum zudrücken und zu zupfen. Habe natürlich sofort wehleidig geguggt. Frauchen hat gelacht. Doofe Kuh. Naja auf jeden Fall hat sie mich von oben bis unten untersucht. Wie konnte es auch anders sein.

SniffleDog


Heute zeige ich Euch mal MEIN SniffleBoard. *stolz* Ich bin nämlich ein Nasenartist. Jaja. Vor ungefähr 2 Monat flatterte ein Päckchen bei uns zu Hause ein. Mein großer Bruder Glenn hat den Postboten schon brav mit einem lauten WUFF angekündigt, sodass es Mama und Papa ja nicht überhören und ich durfte auspacken. 

Gefunden habe ich diese komischen weißen Döschen und grüne Matten. Keine Leckereien. *enttäuscht* 




Von diesen Döschen waren 6 Stück im Päckchen, aber ohne die Löcher. Die hat der Papa fachmännisch mit einem Zirkel reingestochen. 


Jagdtrieb oder Lauftrieb?


Häufige Verwechselung mit fatalen Folgen. Zwei Triebe die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch irgendwie zusammen gehören. Bewegung ist wichtig. Bewegung ist gesund. Das weiß doch jeder. Viele holen sich ein Hund ins Leben um häufiger in der Natur unterwegs zu sein, um generell mehr raus zu gehen, um wieder mehr Sport zu treiben. Doch dann kommt alles anders. Der Jagdhund aus Zucht XYZ fängt an zu "jagen", obwohl die Züchterin doch gesagt hat der jagt nicht und plötzlich ist es gar nicht mehr so entspannend raus zu gehen wie man sich das vorgestellt hat. 




Das Abbruchsignal


Was brauche ich dafür?





- ein ganz klasse Leckerchen (was in die geschlossene Hand passt!) *sabber*


Auf dem Boden der Tatsachen


Unter dieser Überschrift erfahrt ihr nach und nach was denn genau so alles los war bei uns. Viele haben ja schon gesehen, dass ich jetzt einen kleinen . . . ehhhh . . . großen Bruder habe. 

Unter "Unser Rudel" gibt es ein paar Infos zu dem Spinner. 

Nun zu Frauchens Sinneswandel. Man möchte ja meinen die Olle hat durch die Prüfungen keine Zeit gehabt mich zu ärgern, aber das stellte sich als schwerer Irrglaube heraus. Sie hat irgendwas von Kommunikation verbessern und Selbstbeherrschung vor sich hingewufft. Das verstehe einer wer will. Kann ja nichts Gutes sein - dachte ich jedenfalls. 

Unter dem Schlagwörtern KLARHEIT und RUHE haben wir ja schon seit Februar trainiert, aber Frauchen hat das Ergebnis nicht gereicht. Sie war irgendwie unzufrieden mit sich selber, deshalb hat sie sich auf den "Boden der Tatsachen" zurückgeholt. *am Kopf kratz*