Baby-Alarm: „Hund wegen zu wenig Zeit abzugeben!“ [BLOGANTWORT]

Vor Kurzem habe ich den Gastbeitrag von Abby (Klick!) ihrem Frauchen lesen dürfen. Da wir ja nun mehr oder weniger in der selben Situation sind, habe ich mich in ihren Worten sofort wiedergefunden. Aus diesem Grund ist hier mein Beitrag zu diesem Thema, denn ich denke, dass viele die Doppelbelastung Mama & Frauchen oder Papa & Herrchen unterschätzen - gerade in der ersten Zeit.

Es war ein wundervoller Tag und Ilari hing mir schon die ganze Zeit wie ein eingetretener Kaugummi am Hintern. Das hätte mich eigentlich schon drauf bringen können, aber bis zum Entbindungstermin war ja offiziell noch ein bissl Zeit. Die Zeit sollte mir nicht mehr bleiben. Gegen 23:00 kamen die ersten Wehen. Alle waren jetzt aufgeregt und ich dachte: "Mensch jetzt bekommste gleich dein Baby."

Das mit dem GLEICH hätte ich mir schenken können. 30h Wehen lagen hinter uns bis wir es endlich geschafft hatten. Wer selbst schon eine Geburt hinter sich hat weiß - das ist der Horror. Lange Rede kurzer Sinn: Ich bin sofort in einen komatösen Winterschlaf gefallen, während um mich herum genäht und die U1 gemacht wurde. Nach meinem viel zu kurzen Schlaf ging es dann sofort nach Hause, denn da warteten ja unsere zwei anderen Kinder - die mit Fell.

Papa und Hundeführer?

Genau wie Diana konnte ich mir niemals vorstellen, das ein Baby sooooo wahnsinnig viel Zeit in Anspruch nehmen würde und überhaupt und sowieso kann man ja viel mit dem Kinderwagen raus gehen - frische Luft ist ja gesund - die Hunde kommen raus. Das wird alles so harmonisch. Ja . . . so meine Theorie. Es wurde nichts davon auch nur annähernd so wie ich mir das ausgemalt habe. Statt Glückseeligkeit und inneren Frieden, weil das Kind endlich da ist, wurde meine erste Zeit im Wochenbett zu einem Höllentrip - seelisch & körperlich.