Korrigieren ohne zu Strafen!


Ich möchte heute mal ein Thema aufgreifen, was mir SEHR am Herzen liegt. Es geht um die Korrektur eines Hundes. Beobachtet man die eigenen Hunde mal genau, wird man feststellen, dass sie sich nicht ständig verprügeln, aber auch nicht alles dreimal sagen. In den meisten Fällen besteht die Kette aus FIXIEREN - ANSPANNEN - KNURREN - IN DIE LUFT SCHNAPPEN - KÖRPERLICHE ZURECHTWEISUNG. Von den verschiedenen Phasen gibt es natürlich noch ganz viele Grautöne, aber belassen wir es erstmal dabei.


"Wie können wir als Mensch das umsetzten?"

Seid ehrlich in WORT und HANDLUNG


Hunde spüren wie wir drauf sind. Is so. Gibt's nix dran zu rütteln. Warum versuchen wir denn dann eigentlich immer noch die armen Tiere zu verarschen. Warum machen wir's uns so schwer? Weil wir denken, wir müssen etwas so machen, obwohl wir es eigentlich kacke finden. Frei nach dem Motto:

"Na der Horst hat aber von der Chantall gehört, das der Kevin das so macht und der ist Hundetrainer, der muss es ja wissen!"

Das Missverständnis Schleppleine

Verliebt, Verlobt, Verflucht, aber aus Biothane.

Ich muss ja immer grinsen, wenn ich sie sehe, die Leute mit der Schleppleine. Viele liebevolle Erinnerungen hängen an ihr.

"Besinnliche Matschgelage, spektakuläre Stürze, verbrannte Hände, ausgeränkte Schultern..."

Nein jetzt mal ehrlich. Ich mag Schleppleinen, aber was man immer wieder so sieht und vielleicht auch selbst erlebt hat, lässt einen schon arg schmunzeln. Jemand hat ein Orientierungsproblem mit seinem Hund - Jagen, Angst oder Aggression - ist erstmal egal. Pauschal wird dann die Schleppleine empfohlen, denn der arme Hund muss sich ja bewegen können! Schnüffeln und Rennen und mit anderen Hunden spielen und Rennen und Rennen und sich bewegen... voll so durchdrehen und so.