Kommandotraining - Die richtige Richtung


Letzte Woche haben wir uns ganz still und heimlich aus der Affäre gezogen. Eine Woche Urlaub hat richtig gut getan, um mit neuem Schwung zu starten. Neben zu vielen Essen (sicher 5kg schwerer jetzt), sind uns auch viele gute Ideen für euch eingefallen. Heute gibt es deshalb einen Beitrag zu den Richtungskommandos.

"Rechts! Nein, das andere Rechts!"

Kommandotraining kann, im Gegensatz zum Zugtraining, schon mit den Kleinsten begonnen werden. Sucht euch dazu eine Standardstrecke mit möglichst vielen Abzweigen heraus, die ihr jeden Tag gehen könnt. 10-15min reichen bei einem Hund völlig aus, da sonst die Konzentration nachlässt. Überlegt euch genau, welche Worte ihr gebrauchen wollt. Sinnvoll ist es, wenn sich verschiedene Vokale (A,E,I,O,U) in den beiden Richtungen befinden. Beispielsweise: "Re" (rechts rum) "Li" (links rum).

Hunde über 12 Monate können das Kommandotraining im Zuggeschirr absolvieren.

Lauft, wenn möglich, immer (leicht) hinter eurem Hund. Da Welpen/Junghunde noch nicht ziehen sollen, lasst sie einfach 1-2m an lockerer Leine vorweg laufen. Beachtet: Am Halsband wird nicht gezogen! Bei jedem Abbiegen könnt ihr dann das entsprechende Kommando geben. Zieht der Hund nicht in die "richtige Richtung", wartet bis er von selbst die gewünschte Richtung einschlägt. Mit viel verbalem Lob könnt ihr euren Hund bestärken, wenn er Ansätze zeigt, das Kommando korrekt auszuführen.

Tipp: Ist euer Hund hibbelig, abgelenkt oder unsicher könnt ihr ihn auch in die gewünschte Richtung drehen, wieder nach hinten gehen und wenn er dann losläuft - Kommando geben, loben, Party feiern. Sollte er sich wieder umdrehen - bleibt konsequent und dreht ihn zurück in die gewünschte Richtung! 

Seid ihr der Meinung, euer Hund hat es gut verinnerlicht, verlegt das Kommandotraining auf eine ganz andere Strecke. Klappen die Richtungsänderungen auch dort, seid ihr bereit die Kommandos auf jeder beliebigen Strecke zu trainieren.


Fehlerquellen


1. Der Hund schnüffelt und/oder markiert an jeder Kreuzung, wenn ich stehen bleibe, um zu warten bis er die richtige Richtung einschlägt. - Holt euren Hund energisch wieder zurück. Sollte er es wieder versuchen, kommentiert den Versuch mit einem scharfen Nein! (Abbruchsignal)

2. Der Hund wird nach jedem Richtungswechsel langsamer. Das passiert in der Regel, wenn ihr den Hund streichelt oder Leckerchen gebt. Verbales Lob muss in dem Fall reichen.

Kommentare:

  1. Vielen lieben Dank für die Tipps -- für THS kann man nämlich links und rechts beim Slalomlauf auch ganz gut gebrauchen -- aber dafür muss das Frauchen auch erstmal sicher rechts und links unterscheiden können *räusper*

    Liebste Grüße
    Lizzy und das Indianermädchen

    AntwortenLöschen